Mo 18.05.2026 19:00 – 21:00 h Franck Areal Basel
Hanf-Kalk
Die Klimakrise stellt das Bauwesen vor besondere Herausforderungen: Als ressourcenintensive Branche muss es zukunftsfähige Lösungen für Städte und Quartiere entwickeln. Zwar prägen Themen wie CO₂-Bilanzen und kreislauffähige Konstruktionen den Fachdiskurs, doch in der Praxis dominieren weiterhin fossile Bauweisen.
Der Verein Countdown2030, ein Netzwerk für nachhaltige Baukultur, veranstaltet eine Reihe zu Pionierprojekten und ganz konkreten Erfahrungen mit neuen Materialien, Konstruktionen und Prozessen. Ziel ist es, Antworten darauf zu finden, wie eine postfossile Architektur aussieht und wie sie vom experimentellen Einzelprojekt in eine breite, anwendbare Praxis überführt werden kann.
Verantwortliche aus Pilotprojekten berichten über konkrete Erfahrungen postfossilen Bauens: Wie wurde Wissen erarbeitet, welche Hürden gab es, und wie fanden sich engagierte Partner und Partnerinnen? Gemeinsam diskutieren wir Übertragbarkeit, Grenzen, die Relevanz für grössere Massstäbe sowie Lösungsansätze für die Praxis.
Die Veranstaltungen richten sich an ein breites Publikum, um Austausch zwischen Fachwelt und Gesellschaft zu fördern sowie nachhaltiges Bauen als gesamtgesellschaftliche Aufgabe verständlich zu machen. Angesprochen sind Architekt:innen und Planende, Fachleute aus Bauwirtschaft und Verwaltung, Bauherrschaften ebenso wie die interessierte Öffentlichkeit.
In einer Pilotveranstaltung beschäftigen wir uns mit dem Thema Hanfkalk. Die Architekten Raphael Hähni, Jens Knöpfel und Leopold Strobl sowie Bach Mühle Fuchs, werden ihre Projekte aus dem Material Hanfkalk vorstellen, berichten, wie sie die entsprechenden Projekte umsetzen konnten und wie ihre Büros bei diesen Bauaufgaben kooperiert haben.