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COUNTDOWN 2030

Wir sind eine stetig wachsende Zahl von Architekturschaffenden, die unter dem Namen «Countdown 2030» die Auswirkungen unseres beruflichen Handelns auf den Klimawandel einer grossen Zahl von PlanerInnen und ArchitektInnen bewusst machen möchten. 

Wachgerüttelt hat uns eine Aussage von Prof. Dr. Dr. h.c. Hans Joachim Schellnhuber, einem renommierten deutschen Klimaforscher des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK), aus einem Vortrag:


«Die entscheidende Dekade ist 2020-2030: Dort muss der weltweite Ausstieg aus der Kohleverstromung passieren, dort muss der Verbrennungsmotor verschwinden, dort muss Zement als Baumaterial ersetzt werden, z.B. durch Holz und andere Baustoffe. Das ist die komplette Neuerfindung der Moderne.»


Die «Neuerfindung der Moderne» ist eine grosse Aufgabe, doch wir sind der Ansicht, dass wir uns den damit verbundenen Herausforderungen nicht länger entziehen können. Wir wollen über den Zusammenhang von Architektur und Klima aufklären und die dringende Notwendigkeit sofortiger Massnahmen aufzeigen. Auf verschiedenen Ebenen sollen die grössten der Architektenschaft zur Verfügung stehenden Hebel erarbeitet werden. Damit sollen die Grundlagen geschaffen werden, um sich entwerferisch- konzeptionell mit diesen Themen auseinanderzusetzen zu können.

Als Startschuss für die entscheidenden nächsten zehn Jahre bis 2030 sind verschiedene Veranstaltungen und Projekte geplant, um Fragen aufzuwerfen, Denkanstösse zu geben und Diskussionen in der Architektenschaft auszulösen. Ziel der Gruppe «Countdown 2030» ist es, dass die eben angebrochene Dekade von den Architekturschaffenden genutzt wird, einen wichtigen Beitrag zu leisten, um die negativen Folgen des Klimawandels so weit wie möglich einzudämmen und den Menschen eine nachhaltige Lebensweise zu ermöglichen.