Über uns

Ausgangslage

Die Klimakrise und der Verlust der Biodiversität gehören zu den gravierendsten Problemen unserer Zeit. Die Erstellung, der Betrieb und der Abriss von Gebäuden verursachen 40% des weltweiten Co2-Ausstosses. Hier muss sich dringend etwas ändern!

Das Projekt

Der Anteil der Baubranche am menschengemachten Klimawandel ist riesig. Für uns als ArchitektInnen und PlanerInnen bedeutet dies nicht nur, dass wir in der Pflicht sind, etwas zu ändern, sondern auch, dass wir die Möglichkeit haben, tatsächlich etwas zu bewirken. 

Wir haben uns daher als Countdown 2030 zusammengetan. Unser Ziel ist es, dass diese Dekade genutzt wird, um die negativen Folgen des Klimawandels so weit wie möglich einzudämmen und den Menschen eine nachhaltige Lebensweise zu ermöglichen.

Jetzt ist die Zeit, um zu handeln!

Der Name Countdown 2030 versinnbildlicht die dringende Handlungsnotwendigkeit. Wir befinden uns seit Jahrzehnten im Klimawandel, aber die aktuelle Dekade ist entscheidend. Wenn wir jetzt nichts ändern, werden wir in Kürze Kipppunkte erreichen, nach deren Eintreten sich die Erderwärmung derart beschleunigt, dass wir den Schäden nahezu machtlos gegenüberstehen.

 

Die Neuerfindung der Moderne

Seit Jahrzehnten wird über nachhaltiges Bauen geforscht. Aber auf die Lehre und die Berufspraxis hatte das bisher nur wenig Einfluss. Zu wenig, um wirklich etwas zu ändern.

Nachhaltigkeit muss auf jeder Ebene ein entscheidungsrelevantes Thema werden. Gewohnte Materialien und Bauweisen werden auf den Prüfstand gestellt. Daraus ergeben sich völlig neue Entwurfs- und Gestaltungskonzepte, sowohl im Massstab des Gebäudes als auch in dem der Stadt.

Wir sehen diese Herausforderung als Chance für die Architektur, sich neu zu erfinden.

 

Was tun wir?

Das Wissen über nachhaltiges Bauen ist vorhanden. Wir tragen es für die unterschiedlichen Massstäbe zusammen, bereiten es verständlich auf und machen es der Öffentlichkeit zugänglich. Mit Hilfe von WissenschaftlerInnen und FachexpertInnen gewichten wir die verschiedenen Möglichkeiten, um eine Orientierung zu geben. Wir wollen nicht belehren sondern inspirieren. Über Social Media, Ausstellungen, Installationen, Vorträge und öffentliche Diskussionen machen wir unsere Inhalte bekannt und regen ArchitektInnen und PlanerInnen zum Mitdenken, Mitdiskutieren und vor allem zum Neugestalten an. 

 

Mitmachen?

Bei uns aktiv werden können ArchitektInnen, PlanerInnen und Personen, die in architekturnahen Branchen tätig sind. Zudem benötigen wir ideelle, organisatorische und finanzielle Unterstützung von Privaten, Firmen und Institutionen für die Umsetzung unserer Veranstaltungen.